KSK-Team Köln feiert eine der erfolgreichsten Deutschen Meisterschaften seiner Vereinsgeschichte
Zwölf Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen in der DM-Wertung sowie weitere drei Silber- und zwei Bronzemedaillen im PEU Cup Sprint: Für die Kanu-Sportfreunde Köln wurden die 71. Deutschen Meisterschaften im Kanu-Wildwasserrennsport im österreichischen Mölltal zu einer der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte.
©fotostand.de / René Nachtigall
Drei Wettkampftage, anspruchsvolles Wildwasser und eine eindrucksvolle alpine Kulisse: Bei den Deutschen Meisterschaften vom 17. bis 19. September 2026 auf der Möll in Kärnten präsentierte sich das KSK-Team Köln nicht nur sportlich äußerst erfolgreich, sondern überzeugte auch als Ausrichter. Zahlreiche Titel und Podiumsplatzierungen in der DM-Wertung sowie im PEU Cup Sprint unterstreichen die starke sportliche Bilanz.
Für einen besonderen Moment sorgte der Sprint der männlichen U18. Enno Roggenbrodt und Padrik Dietrich fuhren zeitgleich ins Ziel und sicherten sich damit gemeinsam den Deutschen Meistertitel. Roggenbrodt, amtierender U18-Europameister, bestätigte seine internationale Klasse auch im Classic: Dort gewann er ebenfalls Gold und machte damit das Double perfekt.
Am Freitag erhielten die Sprintwettbewerbe zusätzlich europäische Strahlkraft. Parallel zur Deutschen Meisterschaft wurde der Paddle Europe Wildwater Cup Sprint ausgetragen, der Spitzenathletinnen und -athleten aus verschiedenen europäischen Nationen zusammenführte.
Auch Linus Becker setzte ein sportliches Ausrufezeichen. Der Nationalfahrer sicherte sich im Classic der Herren-Leistungsklasse den Deutschen Meistertitel und holte im Sprint Silber. Gemeinsam mit Paul Denhof und Enno Roggenbrodt bestätigte Becker zudem die besondere Stärke des Kölner Teams: Das Trio verteidigte seine Deutschen Meistertitel sowohl im Team Classic als auch im Team Sprint. Weitere Titel gingen unter anderem an Annika Eikelmann, die im Classic der weiblichen U18 Deutsche Meisterin wurde, sowie an Michael Frank, der sich den Classic-Titel bei den Herren Ü40 sicherte.
Dass beim KSK-Team mehrere Generationen erfolgreich Wildwasserrennsport betreiben, zeigte Markus Gickler. Der fünffache Weltmeister gewann bei den Masters im Classic und Sprint jeweils Gold und fügte seiner umfangreichen Erfolgssammlung damit zwei weitere Deutsche Meistertitel hinzu. Wolfgang Pfitzenreuter komplettierte in beiden Wettbewerben als jeweils Dritter das starke Abschneiden der Kölner Masters.
Auch hinter den Titelgewinnen überzeugte das KSK-Team mit weiteren starken Platzierungen. Im Sprint sicherte sich Annika Eikelmann in der weiblichen U18 die Silbermedaille. Eine weitere DM-Medaille ging in der Mannschaftswertung an Silke Kassner, Mila Menzel und Annika Eikelmann, die gemeinsam Bronze gewannen. Darüber hinaus erreichten unter anderem Emil Seils – Kölns Nachwuchssportler 2025, Paul Denhof und Michael Frank weitere vordere Platzierungen.
Die Breite des Kölner Teams zeigte sich ebenfalls in den Ergebnislisten: Marc Esser belegte in der Mastersklasse Ü50 die Plätze sechs im Classic und sieben im Sprint. Ben Langenbeck erreichte in der Leistungsklasse Rang zwölf im Sprint und Rang 17 im Classic. Markus Gickler belegte neben seinen Masters-Erfolgen die Plätze 18 im Sprint und elf im Classic. Das zweite KSK-Team der Leistungsklasse mit Emil Seils, Ben Langenbeck und Padrik Dietrich wurde im Sprint Vierter. Im Classic belegten Michael Frank, Markus Gickler und Ben Langenbeck gemeinsam Rang vier.
Eine Meisterleistung vollbrachte das KSK-Team dabei nicht nur auf dem Wasser, sondern auch abseits der Rennstrecke: Bereits zum zehnten Mal richtete der Kölner Verein eine Deutsche Meisterschaft im Kanu-Wildwasserrennsport aus. Gemeinsam mit dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) sowie den Gemeinden Obervellach und Reißeck brachte das Organisationsteam die nationalen Titelkämpfe ins Kärntner Mölltal.










